Napf

STORY: Koch oder Kellner?

Theo, du glaubst es nicht, aber mein Leinenhalter meint schon seit ein paar Tagen, den Chef herauskehren zu müssen. “Ab sofort werden hier andere Saiten aufgezogen!”, brabbelte er mit aufgeblasenen Bäckchen. “Damit du endlich kapierst, wer Koch ist und wer Kellner.” Ist das nicht herrlich, Theo? Ich könnte mich wegschmeißen vor Lachen!

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Tipp

TIPP: Anspringen abgewöhnen

Hi Fellnasen, heute schreibt hier ausnahmsweise nicht Nacho, sondern Holberg! Ich bin der 15 Monate junge Dackel von Laura, die normalerweise im inpetso-Blog Tipps zur Erziehung und Ernährung von Hunden gibt. Ihr kennt das bestimmt – Hunde wie ich lieben es, Menschen anzuspringen. Leider nicht nur Herrchen oder Frauchen, sondern auch Gäste und Fremde. Dabei meinen wir es doch gar nicht böse – es liegt einfach in unserer Natur. Ich gebe euch heute aber ein paar Tipps, wie man Hunden das Anspringen schnell abgewöhnen kann.

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Trafostation

STORY: “Wer das liest ist doof!”

Theo, du glaubst es nicht, aber die heutige Hundejugend ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Ich als Welpe hatte noch Respekt vor den Alten. Da wurde nicht gemault, wenn die Knochen im Garten vergraben werden mussten. Das war einfach unsere Aufgabe! Ebenso das Ausbuddeln. Ich weiß noch, wie schwer sich das besonders im Winter gestaltete, wenn der Boden hart gefroren war. Trotzdem hätte es kein Welpe gewagt, dagegen aufzubegehren. Und jetzt mal ganz unter uns, Theo: Geschadet hat es doch auch keinem, oder?

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STORY: Das geht mir am Hintern vorbei!

Theo, du glaubst es nicht, aber dieses ständige Gesülze geht mir manchmal echt auf den Driss: “Guck mal, wie süß der guckt!”. “Schau mal schnell, was er jetzt macht!”. “Ach, ist das drollig!”. Die Alten behandeln mich oft so, als wäre ich ein Welpe, der zum ersten Mal auf seinen fünf Pfoten steht und sich tastend mit tapsigen Bewegungen nach vorne bewegt. Dabei bin ich als stolzer Ratonero Bodeguero Andaluz ein gestandener Hundemann, der in der Blüte seines Lebens steht und Frau und Welpen haben könnte!

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STORY: Mein Alter ist eine linke Zecke

Theo, du glaubst es nicht, aber mein Alter scheint manchmal eine ganz linke Zecke zu sein. So zum Beispiel heute morgen auf unserer Gassirunde, die uns meist durch das Sumpfgebiet führt, das hinter unserem Haus beginnt. Unser Spazierweg verläuft dabei ein langes Stück parallel zu einem kleinen Bach, der im Schnitt so 50 bis 70 Zentimeter breit ist. Vielleicht ist es auch nur ein Meter – du weißt ja, dass ich oft zu Übertreibungen neige. Auf jeden Fall ist er schmal genug, um ihn mit einem Satz zu überqueren, ohne sich die Pfoten nass zu machen.

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STORY: Die Erdnussallergie

Theo, du glaubst es nicht, aber das Zusammenleben von Hund und Mensch ist von vielen Missverständnissen geprägt. So unterstellt man mir, dass ich immer nur ans Fressen denke. Selbstverständlich knacke ich gerne mal ein getrocknetes Schweineohr und ich spucke auch nicht in einen gefüllten Napf. Doch mir deshalb das Etikett vom Fass ohne Boden anzuheften, verdreht die Tatsachen. Was mir besonders bitter aufstößt, ist, wenn in diesem Zusammenhang gleich noch rührende Fürsorge mit nervigem Betteln verwechselt wird.

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STORY: Dr. Jekyll und Mr. Hyde?

Theo, du glaubst es nicht, aber ich habe die ganze Nacht vor Angst kein Auge zugemacht und ich zittere auch jetzt noch, während ich dir dieses blogge, am ganzen Fell! Jaja, ich weiß, dass ich manchmal dazu neige, mich in etwas hineinzusteigern – was aber auch verständlich ist, wenn man den halben Tag auf der Hundedecke liegt und somit viel Zeit fürs Nachdenken, Abwägen und Hinterfragen hat. Um es kurz zu machen: Es ist nicht auszuschließen, dass ich unsere Hütte mit einem eiskalten Mörder teile!

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STORY: Midlife-Crisis (Teil 3/3)

Theo, du glaubst es nicht, aber diese mentalen Stimmungsschwankungen im Herbst finde ich immer ganz furchtbar. Vor wenigen Tagen noch habe ich davon geträumt, mit flatternden Ohren im Beiwagen unserer Vespa zu fahren, heute denke ich daran, wie es wohl ist, eines Tages mit steifen Ohren beigesetzt zu werden. Soll es das gewesen sein? Werden meine Ausscheidungen und die Haare, die ich überall verteile alles sein, was ich der Nachwelt hinterlasse?

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STORY: Midlife-Crisis (Teil 2/3)

Theo, du glaubst es nicht, aber nachdem ich dir gebloggt hatte, wie niedergeschlagen ich bin, hat mich eine Welle wohlmeinender und Mut machender Kommentare erfasst. Ihr Fazit: Rüden in meinem Alter müssen weder eine Hütte gebaut, noch einen Baum gepflanzt, geschweige denn einen Nachfolger gezeugt haben. Das sei in unserer aufgeklärten Welt kein Thema mehr. Ich solle einfach mein Ding machen.

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STORY: Midlife-Crisis (Teil 1/3)

Theo, du glaubst es nicht, aber am 1. Dezember vollende ich mein 5. Lebensjahr und es fällt mir in diesem Jahr zum ersten Mal schwer, mich auf diesen Tag zu freuen. Fünf Jahre sind für einen Hund schon ein stolzes Alter. Das wurde mir besonders klar, nachdem ich irgendwo gelesen hatte, dass ein Hundejahr sieben Menschenjahren entspricht. Überleg mal, Theo, das bedeutet, dass ich als Mensch schon zwischen dreißig und vierzig Jahre alt wäre! Nun ist das allein genommen noch kein Thema, doch habe ich auch gelesen, dass ein erfolgreicher Rüde bis zu diesem Alter drei Dinge tun sollte: Eine

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