Napf

STORY: Vom Fressen die Schnauze voll

Theo, du glaubst es nicht, aber es gibt Tage, da kommt mir das Fressen an den Ohren wieder raus! Morgens kriege ich mein erstes Leckerchen, wenn ich vom Wohnzimmer aus die Diele durchquere und zur Haustüre gehe. (Eigentlich nehme ich lieber den Weg aus der Küche, weil ich dann nicht an der offenen Treppe vorbei muss.) Beim anschließenden Gassigehen gibt es Snacks, wenn ich auf Zuruf komme, an der Straße stehen bleibe oder mein großes Geschäft am Wegesrand verrichte.

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Nacho

STORY: Gassigehen? Jetzt reicht es!

Theo, du glaubst es nicht, aber manchmal habe ich vom Gassigehen echt die Schnauze voll. Ich meine morgens ist das völlig OK. Da will man ja in die Gänge kommen, hat so seine kleinen und großen Geschäfte zu erledigen und vor allen Dingen müssen neue Nachrichten abgesetzt werden, damit Freund und Feind wissen, was heute so abgeht. Die Mittagsrunde geht auch noch klar. Dann sind die ersten Antworten eingegangen und für neue Markierungen bzw. Rückfragen habe ich immer was im Tank. Zur Not fülle ich an einer Pfütze oder einem Bach nach.

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Nacho

STORY: Junge? Mädchen? Oder was?

Theo, du glaubst es nicht, aber manchmal frage ich mich ehrlich: Was bin ich eigentlich? Gehe ich mit meinem Herrchen spazieren, passiert es immer wieder, dass uns entgegenkommende Hundeführer schon von Weitem zurufen: “Mädchen oder Junge?”. Anfangs dachte ich, die Frage sei an Herrchen gerichtet und so konnte ich ein verhaltenes Schmunzeln nur schwer unterdrücken. Doch im Laufe unserer vielen Runden wurde mir nach und nach klar, dass ich damit gemeint sein musste, denn so jung ist mein Herrchen schon lange nicht mehr ;-).

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STORY: Deutsch – Hündisch, Hündisch – Deutsch

Theo, du glaubst es nicht, aber der heutige Tag hat so was von gut begonnen! Wie immer bin ich gegen 6 Uhr mit Herrchen zu unserem Morgenspaziergang aufgebrochen. (Herrchen hat mir das mit der Uhr erklärt: Wenn auf dem Ziffernblatt der lange Schwanz nach oben und der kurze nach unten zeigt, geht’s morgens los – als wenn ich blöd wäre!) Das Wetter war super, die Stimmung gelöst und irgendwie hatte ich schon die ganze Zeit das Gefühl, es liegt was in der Luft, so ein ganz besonderer Duft! Du weißt, was ich meine, Theo! Ja, und dann keine zwei Meter

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STORY: Vom Tierheim nach Düsseldorf

Theo, du glaubst es nicht, aber das war ein verdammt aufregender Tag, als Herrchen mich aus dem Tierheim irgendwo im Westerwald abholte! Die Aufregung ist ohnehin schon groß, weil jeder von uns hofft, das große Los gezogen zu haben, sobald nur ein fremder Mensch im Tierheim aufkreuzt. Als dann aber vier Finger auf mich zeigten, wurde mir klar, dass dieser Tag mein Leben verändern würde. Ich sah mich in Gedanken schon im offenen Porsche nach Düsseldorf fahren und die Königsallee entlang schlendern, eskortiert von blonden Hundedamen!

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