STORY: Schluss mit dem Gebell!

Theo, du glaubst es nicht, aber dieses ständige Gebell der Menschen geht mir manchmal tierisch auf den Senkel. Du verstehst ja sowieso nicht, was sie wollen. Bei uns fängt das schon in aller Herrgottsfrühe an. Ich liege noch wie hingegossen auf meiner Hundedecke, träume von den in den Sand gesetzten 12.500.000 Rinderknochen und plötzlich stehen die Alten vor mir und bellen mich an. Ich schaue sie zwar jedesmal gelangweilt mit einem “Häh? Is was?” auf den Lefzen an, aber solche Winks mit dem Holzpfosten verstehen sie einfach nicht.

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STORY: Die Millionen-Erbschaft (Teil 3/3)

Theo, du glaubst es nicht, aber ich habe das Gefühl, dass man mich übers Ohr gehauen hat. Dabei sah anfangs alles so gut aus. Nachdem ich Onkel Diegos Nachlassverwalter die geforderten 5.000 Euro überwiesen hatte, gingen die Bergungsarbeiten nach seiner Auskunft zügig voran. Mein Traum, in 12.500.000 Rinderknochen baden zu können, schien zum Greifen nach. Bis – ja, bis aus heiterem Himmel der Kontakt zum Nachlassverwalter abriss. Ich schrieb ihm noch drei E-Mails, in denen ich darauf hinwies, dass ich alle seine Forderungen erfüllt hatte, doch er rührte sich nicht mehr.

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STORY: Die Millionen-Erbschaft (Teil 1/3)

Theo, du glaubst es nicht, was mir gestern passiert ist. Wie du weißt, blogge ich jetzt seit Ende Mai diesen Jahres, und obwohl ich ja ausschließlich dir berichte, was in unserem Rudel alles abgeht, findet sich doch hin und wieder auch eine Nachricht in meiner Mailbox. Meist handelt es sich dabei um Werbung – etwa “So verhindern Sie den Fellwechsel”, “Auch IHRE Hundehütte braucht einen Tapetenwechsel” oder “Tipps zur Schwanz- und Pfotenpflege”. Manchmal schreibt mir auch eine Hundedame namens Chantalle und macht Angebote, die mir die Schamesröte unters Fell treibt. Du siehst, im Grunde nichts von Belang, sondern alles Dinge,

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Nacho

STORY: Versagensängste eines Hundemanns

Theo, du glaubst es nicht, aber mein kleiner Hintern geht auf Grundeis, wenn ich nur daran denke, dass sich meine Freundin Luna fürs nächste Wochenende angekündigt hat. Überraschenderweise war das gar kein Problem für meinen Alten. Im Gegenteil. Er meinte nur, dass ich dann endlich auf andere Gedanken käme und Dinge täte, die im Gegensatz zum Bloggen und Posten artgerecht seien. Dabei grinste er so eindeutig zweideutig, dass ich ihm am liebsten mit meiner langen Zunge über die Kehle gefahren wäre.

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STORY: Schnitzeljagd – besser: Die Jagd nach Schnitzeln

Theo, du glaubst es nicht, aber es gibt Tage, an denen ich einfach zu viel kriege, wenn ich daran denke, dass wir als Rudel in einem vegetarischen Haushalt leben. Du müsstest nur mal einen Blick in unseren Kühlschrank werfen und es würde sich dir der Magen umdrehen! Milch, Käse, Eier und jede Menge Tofu-Gedöns. Fleisch findest du dort nur, wenn sich mal eine Fliege verirrt hat und im Gemüsefach dem Kältetod erlegen ist.

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STORY: Sprachprobleme im schönen Maastricht

Theo, du glaubst es nicht, aber am letzten Wochenende ist etwas sehr Merkwürdiges passiert, an dem ich bis heute knabbere. Ich weiß nicht, ob ich dir das schon einmal gepostet habe, aber die Tochter unseres Rudels ist umgezogen und studiert jetzt in… Warte mal, wie war das gleich noch? Ich glaube Maastricht. Ja, genau. Maastricht heißt die Stadt und am vergangenen Sonntag haben wir sie dort besucht.

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Nacho

STORY: Was guckst du? Bin ich Kino? Oder was?

Theo, du glaubst es nicht, aber manchmal frage ich mich echt, wer oder was bin ich eigentlich? Ob ich nun faul auf meiner verlausten Hundedecke liege oder emsig mein Fell durchs Haus trage. Ob ich draußen gedankenverloren unter dem Hortensienstrauch abhänge oder aktiv Haus und Garten gegen Eindringlinge aller Art verteidige: Ich fühle mich permanent beobachtet! Bin ich Kino? Oder was?

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Nacho

STORY: Pappa ante Portas

Theo, du glaubst es nicht, aber es senkt sich ein dunkler Schatten über meine sonst so wohlige und kuschelige Hundedecke und lässt mich erschauern, wenn ich an die nächsten Wochen denke. Es wird große Veränderungen in unserer bis dato so beschaulichen Hütte geben, deren Auswirkungen ich mit meinen drei Synapsen nicht abzuschätzen vermag. Du denkst jetzt sicher, dass uns etwas ganz Furchtbares ins Haus steht, Theo? Dazu kann ich nur zwei Worte bellen: “Dem. Ist. So.” Und warum?, höre ich dich fragen. Nun, die Antwort ist: Weil der Alte in den vorzeitigen Ruhestand geht. That’s a fact.

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