Hortensie

STORY: Hortensien und Dosenfleisch

Theo, du glaubst es nicht, aber es gibt Tage, an denen ich mich am liebsten in Luft auflösen würde. Tage, die mir sowas von peinlich sind, dass ich mich nur noch in eine dunkle Ecke verkriechen möchte, um bloß nicht unseren Rudelmitgliedern unter die Augen treten zu müssen. Tage, an denen mir sogar die Lust am Fressen vergeht und an denen ich begreife, was es heißt, sich hundeelend zu fühlen. Solche Tage durchlebe ich derzeit und ich zermartere mir pausenlos meine zwei Synapsen, wie ich aus der Nummer wieder herauskommen soll. Doch nun von Anfang an:

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Burrito

STORY: Ein Burrito-Hund auf Diät

Theo, du glaubst es nicht, aber ich fühle mich durch meinen Leinenhalter stark verunsichert. Man bzw. hund hat ja ein bestimmtes Bild von sich selbst, wenn du verstehst, was ich meine. Ich, zum Beispiel, sehe mich als flotter Typ; jung und dynamisch, mit dem gewissen Etwas, das bei den meisten Weibchen gut ankommt und sie meine Kastration (vorübergehend) vergessen lässt. Bin zwar kein Adonis, aber auch kein Windhund.

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Nacho mit Narrenkappe

STORY: Hunde sind Dumpfbacken?

Theo, du glaubst es nicht, aber ich kann schon verstehen, dass die Zweibeiner manchmal denken, wir Fellnasen hätten einen an der Waffel, bei dem, was wir so alles anrichten. Da brauche ich nur an meine eigenen Missgeschicke zu denken. Sei es die Geschichte neulich beim Italiener, als der schusselige Kellner über meine Leine stolperte und der mit Pasta gefüllte Teller krachend zu Boden ging. Oder der Auffahrunfall in der Küche, wobei ich mir nach wie vor sicher bin, dass der Alte mit dem Wischmop von rechts kam und von daher haltepflichtig war, bis ich von links kommend passiert hätte. Tja,

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Nacho

STORY: In der Ruhe liegt die Kraft

Theo, du glaubst es nicht, aber ich habe so oft Ärger mit meinem Leinenhalter, obwohl ich gar nichts gemacht habe. Überhaupt nichts. Doch genau damit hat der Alte ein Problem. Nach seinen Worten reißt er sich den Hintern auf, um mich am Fressen zu halten, während ich den ganzen Tag auf dem faulen Sommer- bzw. Winterfell läge und den lieben Gott einen guten Hund sein ließe. Dabei ist dem gar nicht so. Absolut nicht. Auch ich reiße mir das Gesäß auf, aber mehr gedanklich. Und auch für mich hat jeder Tag seine eigene Plage (Matthäus 6.34).

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