Nacho

STORY: Auffahrunfall in der Küche Haushaltsvorstand am Boden zerstört

Theo, du glaubst es nicht, aber bei uns im Rudel herrscht mal wieder ganz dicke Luft. Wegen eines Auffahrunfalls! Den angeblich ich verursacht hätte! Weil ich stets gerade dort sei, wo man nicht mit mir rechnet! Heißt es! Obwohl das sowas von an den Fellhaaren herbeigezogen ist, aber das interessiert die Rudelmitglieder natürlich nicht! Du merkst, ich bin immer noch auf 183! Aber jetzt der Reihe nach.

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Nacho

STORY: Ich reiß mir den Hintern auf!

Theo, du glaubst es nicht, aber so langsam habe ich die Faxen meines Leinenhalters dicke. Ständig lamentiert der Alte, ich läge rund um die Uhr mit vollgefressenem Bauch auf der verlausten Hundedecke, würde meine fünf Pfoten zählen oder auf Godot warten und schwarze Löcher in die Luft starren. Dabei stimmt das gar nicht! Ganz im Gegenteil. Ich reiße mir in unserem Haushalt 24 Stunden den Hintern auf, aber das scheint der Rest des Rudels nicht mitzugkriegen. Beispiele gefällig? Bitte sehr, daran soll es nicht mangeln:

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STORY: 12.648 Hundeknochen! Garantiert!

Theo, du glaubst es nicht, aber in wenigen Tagen bin ich eine gemachte Fellnase! Eine gute Partie für jede Hundedame! Ich werde in Hundeknochen baden können! Jetzt möchtest du bestimmt wissen warum! Nun, das kam so: Als ich heute Morgen an unserem Trafokasten eintraf, um meine erste Tagesbotschaft an alle abzusetzen, hatte bereits ein mir bis dato unbekannter Hund eine großflächige Markierung hinterlassen, die mein kurzes Leben auf den Kopf stellen wird: Bitte poste fünf Nachrichten an fünf verschiedenen Stellen. Diese Stellen können Bäume sein, Mauerecken, Radkappen, Rinnsteine oder was du sonst so auf deinen Gassirunden markierst. Anschließend suchst du

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Hund

STORY: Mach doch wie ‘ne Hündin!

Theo, du glaubst es nicht, aber als ich auf unserer letzten Gassirunde einen meiner Hinterläufe hob, um Wasser zu lassen, meinte mein Leinenhalter doch tatsächlich, warum ich mich nicht wie eine Hündin hinhocken und einfach laufen lassen könnte. Wenn er schon sähe, wie ich beim Markieren auf meinen drei staksigen Beinen hin und her schwanke, wäre für ihn klar, warum bereits das leiseste Geräusch oder die geringste Ablenkung meine hochgradig instabile Konstruktion zum Einsturz brächte.

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Haselmaus

STORY: Ich, Nacho, das Tier des Jahres 2018!

Theo, du glaubst es nicht, aber die Haselmaus ist das Wildtier des Jahres 2017! Für uns Jäger ist das endlich mal eine gute Nachricht. Ist doch davon auszugehen, dass die kleinen, scheuen Gesellen mit ihren braunen Knopfaugen unter besonderen Schutz gestellt werden und sie sich infolgedessen so vermehren, dass sie bald überall auf der Speisekarte stehen. Ich persönlich halte zwar Eichhörnchen für wesentlich schmackhafter, aber zum einen ist es sehr schwer, die flinken Baumfüchse zu erwischen. Zum anderen eignen sich die nur pfotengroßen Haselmäuse besser für den kleinen Hunger zwischendurch.

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Passwort

STORY: Das absolut sichere Passwort

Theo, du glaubst es nicht, aber was denkst du, welches das meistbenutzte Passwort ist? Mach erstmal “Sitz!” oder “Platz!”, bevor du mir vor Schreck aus dem Sommerfell kippst, wenn du es erfährst. Das in Deutschland meistbenutzte Passwort lautet “hallo”. Kein Witz! Hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) Ende letzten Jahres festgestellt. Immerhin eine Spur einfallsreicher, als das weltweit meistbenutzte “123456”.

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Nacho

STORY: Der Gebraucht-Taschentuchhandel

Theo, du glaubst es nicht, aber nach fast zwei Jahren harter und konsequenter Erziehungsarbeit habe ich es endlich geschafft, dass ich von meinem Leinenhalter für das Unterlassen von Taten geradezu fürstlich entlohnt werde! Beispiel gefällig? Du weißt doch, wie gerne ich die weißen Papiertaschentücher fresse, die sich zu jeder Jahreszeit in freier Wildbahn tummeln. Als besondere Delikatesse haben sich dabei die mehrfach benutzten und infolgedessen besonders saftigen Lappen erwiesen.

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Nacho

STORY: Der Hundeführerschein

Theo, du glaubst es nicht, aber es scheint tatsächlich Führerscheine für Hunde zu geben! Du weißt doch, wie gerne ich Auto fahre. Ein großer Nachteil war jedoch immer schon meine Fremdbestimmtheit. Diese hat oft zur Folge, dass ich mich nach kurzer Fahrt nicht wie erhofft in den weitläufigen Rheinauen oder in den fruchtbaren Ebenen Andalusiens, sondern auf dem riesigen Parkplatz unseres Discounters wiederfinde. Dort darf ich dann im Auto warten, bis der Alte den Einkauf erledigt hat und ich mir den Platz hinter der Heckklappe mit Toilettenpapier, H-Milch und umherrutschenden Wasserkisten teilen muss. Mit einem Führerschein wäre ich in dieser

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STORY: Statt “4711” Duftwasser “139b”

Theo, du glaubst es nicht, aber ich bin dabei, den ultimativen Duft für den modernen, weltoffenen Hundemann zu entwickeln! Mein Ziel ist, herb-fruchtige Noten mit markanten Nuancen und aromatischer Frische zu vereinen. Den Auftakt bildet eine Kombination aus mit unterschiedlichen Schwebstoffen veredeltem Regenwasser, durchsetzt von geklärtem Faulschlamm und Gülle. In der Herznote dominieren die Reste gebrauchter Papiertaschentücher im Mix mit den lederigen Nuancen frischer Pferdeäpfel, während sich in der Basisnote der Abrieb einer ranzigen Pizzaverpackung und der Kot des seltenen Eisvogels paaren und für einen maskulin-kraftvollen Charakter sorgen, der pure Lebenslust ausstrahlt. Wenn mir mit dieser Kreation der Durchbruch gelingt,

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STORY: Nacho tanzt seinen Namen

Theo, du glaubst es nicht, aber es lässt mich oft verzweifeln, wie schlecht mich mein Rudel versteht. Da belle ich mir zum Beispiel jeden Tag die Seele aus dem Fell, wenn dieser Typ auf seinem gelben Rad ankommt, um uns den Kasten an der Haustür zuzumüllen. Und was macht mein Leinenhalter? Brüllt mich erst an, ich solle die Schnauze halten und holt dann einen Schlüssel, um den Kasten von seinem Unrat zu befreien.

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