STORY: Es gibt ein Paralleluniversum!

Theo, du glaubst es nicht, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass Herrchen in einem Paralleluniversum lebt! Du weißt doch was das ist, oder? Das ist eine Theorie, also nur so eine Idee, dass es nicht nur einen Urknall gab, sondern wie an Silvester eine Riesenkallerei und bei jedem Rumms ist ein neues Weltall entstanden. In diesem hier leben zufällig Hunde wie wir, in einem anderen können wir Hunde möglicherweise fliegen und in einem dritten wirst du vielleicht gerade in diesem Moment zum Bundeskanzler gewählt. Näheres weiß man aber nicht, weil es noch keinen Kontakt zu einem anderen Paralleluniversum gab.

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STORY: Dumm wie Toast

Theo, du glaubst es nicht, aber Herrchen meint tatsächlich, ich sei dumm wie eine Scheibe Toast! Nach diesem verbalen Peitschenhieb habe ich erst einmal „Sitz!“ gemacht, nach Luft geschnappt und ganz ruhig bis Eins gezählt. „Cool down, Nacho“, sagte ich mir, „beherrsch‘ dich und spring ihm jetzt nicht an die Gurgel!“. Ich, ein stolzer, spanischer Ratonero Bodeguero Andaluz bin keinesfalls dumm – wie – eine – Scheibe – Toast! Diese Worte muss man sich mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen. Und warum bin ich für den Leinenhalter dumm wie Toast? Weil ich auf ihn eingegangen bin. Auf dieses

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Nachos Fellwechsel

STORY: Der Traum von Daumen

Theo, du glaubst es nicht, aber habe ich dir schon erzählt, welcher Traum mich in den letzten Wochen verfolgt? Der Traum von Daumen! Ja, jetzt fragst du dich sicher: Wozu braucht ein Ratonero Bodeguero Andaluz Daumen? Tja, Theo, da sage ich immer: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Denn bei Wikipedia stieß ich zum Stichwort “Daumen” auf Folgendes: “Die Oppositionsstellung des Daumens ermöglicht den Faustschluss und verbessert die Greiffunktion entscheidend.”.

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Napf

STORY: Vom Fressen die Schnauze voll

Theo, du glaubst es nicht, aber es gibt Tage, da kommt mir das Fressen an den Ohren wieder raus! Morgens kriege ich mein erstes Leckerchen, wenn ich vom Wohnzimmer aus die Diele durchquere und zur Haustüre gehe. (Eigentlich nehme ich lieber den Weg aus der Küche, weil ich dann nicht an der offenen Treppe vorbei muss.) Beim anschließenden Gassigehen gibt es Snacks, wenn ich auf Zuruf komme, an der Straße stehen bleibe oder mein großes Geschäft am Wegesrand verrichte.

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Nacho

STORY: Gassigehen? Jetzt reicht es!

Theo, du glaubst es nicht, aber manchmal habe ich vom Gassigehen echt die Schnauze voll. Ich meine morgens ist das völlig OK. Da will man ja in die Gänge kommen, hat so seine kleinen und großen Geschäfte zu erledigen und vor allen Dingen müssen neue Nachrichten abgesetzt werden, damit Freund und Feind wissen, was heute so abgeht. Die Mittagsrunde geht auch noch klar. Dann sind die ersten Antworten eingegangen und für neue Markierungen bzw. Rückfragen habe ich immer was im Tank. Zur Not fülle ich an einer Pfütze oder einem Bach nach.

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Nacho

STORY: Junge? Mädchen? Oder was?

Theo, du glaubst es nicht, aber manchmal frage ich mich ehrlich: Was bin ich eigentlich? Gehe ich mit meinem Herrchen spazieren, passiert es immer wieder, dass uns entgegenkommende Hundeführer schon von Weitem zurufen: “Mädchen oder Junge?”. Anfangs dachte ich, die Frage sei an Herrchen gerichtet und so konnte ich ein verhaltenes Schmunzeln nur schwer unterdrücken. Doch im Laufe unserer vielen Runden wurde mir nach und nach klar, dass ich damit gemeint sein musste, denn so jung ist mein Herrchen schon lange nicht mehr ;-).

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STORY: Deutsch – Hündisch, Hündisch – Deutsch

Theo, du glaubst es nicht, aber der heutige Tag hat so was von gut begonnen! Wie immer bin ich gegen 6 Uhr mit Herrchen zu unserem Morgenspaziergang aufgebrochen. (Herrchen hat mir das mit der Uhr erklärt: Wenn auf dem Ziffernblatt der lange Schwanz nach oben und der kurze nach unten zeigt, geht’s morgens los – als wenn ich blöd wäre!) Das Wetter war super, die Stimmung gelöst und irgendwie hatte ich schon die ganze Zeit das Gefühl, es liegt was in der Luft, so ein ganz besonderer Duft! Du weißt, was ich meine, Theo! Ja, und dann keine zwei Meter

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STORY: Vom Tierheim nach Düsseldorf

Theo, du glaubst es nicht, aber das war ein verdammt aufregender Tag, als Herrchen mich aus dem Tierheim irgendwo im Westerwald abholte! Die Aufregung ist ohnehin schon groß, weil jeder von uns hofft, das große Los gezogen zu haben, sobald nur ein fremder Mensch im Tierheim aufkreuzt. Als dann aber vier Finger auf mich zeigten, wurde mir klar, dass dieser Tag mein Leben verändern würde. Ich sah mich in Gedanken schon im offenen Porsche nach Düsseldorf fahren und die Königsallee entlang schlendern, eskortiert von blonden Hundedamen!

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STORY: Und das ist Theo!

Theo kommt ursprünglich aus Griechenland. Auch er kann sich an Zeiten erinnern, die alles andere als rosig waren. Seinen Eltern früh entrissen, wurde er lange Zeit in einem Verschlag gehalten, in den die Sonne nur an späten Sommerabenden ein paar ihrer Strahlen schickte. Theo traf ich auf einen meiner ersten Spaziergänge in Düsseldorf – und es war Freundschaft auf den ersten Blick! Theo ist schon seit einiger Zeit in Düsseldorf ansässig, so dass er nicht nur die besten Bäume der Umgebung kennt. Ihm sind auch viele Dinge vertraut, die mir als zugewandertem Spanier oft rätselhaft erscheinen – manchmal ein ungläubiges

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STORY: Mein Name ist Nacho!

Ich bin ein Ratonero Bodeguero Andaluz und damit Angehöriger einer spanischen Terrierrasse. Die ersten drei Jahre meines Lebens habe ich in meiner angestammten, wunderschönen Heimat verbracht und in einer kleinen Bodega gelebt. Nicht, dass ihr meint, ich hätte dort dem guten Wein und den köstlichen Tapas zugesprochen. Nein, ich war dort als ganz gewöhnlicher Rattenfänger angestellt. Leider entsprach meine Erfolgsquote nicht den Erwartungen, so dass mich mein Besitzer eines weniger schönen Tages kurzer Hand vor die Türe setzte. Einserseits war ich zwar froh, dem dunklen und feuchten Keller entronnen zu sein. Andererseits aber begann mein Überlebenskampf in den Straßen und

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