Napf

HUMOR: Fake News oder alternative Fakten

Theo, du glaubst es nicht, aber ich werde aus meinem Leinenhalter nicht mehr schlau. Viel schlimmer noch – ich kenne den Alten nicht mehr wieder! Wenn mich meine zwei Synpasen nicht täuschen, war mein Futternapf am Morgen stets gut gefüllt. Klar, ein bisschen mehr geht immer, aber ich war dennoch zufrieden und mein Magen gut gefüllt.

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Passwort

STORY: Das absolut sichere Passwort

Theo, du glaubst es nicht, aber was denkst du, welches das meistbenutzte Passwort ist? Mach erstmal “Sitz!” oder “Platz!”, bevor du mir vor Schreck aus dem Sommerfell kippst, wenn du es erfährst. Das in Deutschland meistbenutzte Passwort lautet “hallo”. Kein Witz! Hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) Ende letzten Jahres festgestellt. Immerhin eine Spur einfallsreicher, als das weltweit meistbenutzte “123456”.

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STORY: Der Gebraucht-Taschentuchhandel

Theo, du glaubst es nicht, aber nach fast zwei Jahren harter und konsequenter Erziehungsarbeit habe ich es endlich geschafft, dass ich von meinem Leinenhalter für das Unterlassen von Taten geradezu fürstlich entlohnt werde! Beispiel gefällig? Du weißt doch, wie gerne ich die weißen Papiertaschentücher fresse, die sich zu jeder Jahreszeit in freier Wildbahn tummeln. Als besondere Delikatesse haben sich dabei die mehrfach benutzten und infolgedessen besonders saftigen Lappen erwiesen.

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Nacho

STORY: Der Hundeführerschein

Theo, du glaubst es nicht, aber es scheint tatsächlich Führerscheine für Hunde zu geben! Du weißt doch, wie gerne ich Auto fahre. Ein großer Nachteil war jedoch immer schon meine Fremdbestimmtheit. Diese hat oft zur Folge, dass ich mich nach kurzer Fahrt nicht wie erhofft in den weitläufigen Rheinauen oder in den fruchtbaren Ebenen Andalusiens, sondern auf dem riesigen Parkplatz unseres Discounters wiederfinde. Dort darf ich dann im Auto warten, bis der Alte den Einkauf erledigt hat und ich mir den Platz hinter der Heckklappe mit Toilettenpapier, H-Milch und umherrutschenden Wasserkisten teilen muss. Mit einem Führerschein wäre ich in dieser

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STORY: Statt “4711” Duftwasser “139b”

Theo, du glaubst es nicht, aber ich bin dabei, den ultimativen Duft für den modernen, weltoffenen Hundemann zu entwickeln! Mein Ziel ist, herb-fruchtige Noten mit markanten Nuancen und aromatischer Frische zu vereinen. Den Auftakt bildet eine Kombination aus mit unterschiedlichen Schwebstoffen veredeltem Regenwasser, durchsetzt von geklärtem Faulschlamm und Gülle. In der Herznote dominieren die Reste gebrauchter Papiertaschentücher im Mix mit den lederigen Nuancen frischer Pferdeäpfel, während sich in der Basisnote der Abrieb einer ranzigen Pizzaverpackung und der Kot des seltenen Eisvogels paaren und für einen maskulin-kraftvollen Charakter sorgen, der pure Lebenslust ausstrahlt. Wenn mir mit dieser Kreation der Durchbruch gelingt,

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STORY: Nacho tanzt seinen Namen

Theo, du glaubst es nicht, aber es lässt mich oft verzweifeln, wie schlecht mich mein Rudel versteht. Da belle ich mir zum Beispiel jeden Tag die Seele aus dem Fell, wenn dieser Typ auf seinem gelben Rad ankommt, um uns den Kasten an der Haustür zuzumüllen. Und was macht mein Leinenhalter? Brüllt mich erst an, ich solle die Schnauze halten und holt dann einen Schlüssel, um den Kasten von seinem Unrat zu befreien.

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STORY: Ich hasse Dog-Dancing

Theo, du glaubst es nicht, aber manchmal denke ich, dass mein Leinenhalter nicht alle Bretter vorm Kopf hat. So bellt er schon seit Tagen davon, dass er mit mir zum Dog-Dancing gehen möchte. Beim Dog-Dancing lernen Hund und Halter, sich tänzerisch und spielerisch zu Musik zu bewegen. Diese Art von Zeitvertreib geht mir sowas von am Gesäß vorbei. Vor allen Dingen, wenn ich daran denke, wie ungeschickt der Alte sich so schon anstellt. Im Rudel lästert man hinter vorgehaltener Pfote, dass zwei linke Pfoten und Herrchen ein und dasselbe seien. Wie ich mit dem ‘ne flotte Hornhaut auf’s Parkett legen

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STORY: Der Höllentrip nach Granada

Theo, du glaubst es nicht, aber ich habe solch einen Bammel vor dem nächsten Rudelurlaub. Normalerweise bin ich ja mit allen Güllen gewaschen, aber wenn ich daran denke, was mich dieses Mal erwartet, geht mir mein kleiner smarter Hintern auf Grundeis. Warum die ganze Aufregung? Weil ich hörte, wie der Alte zu Frauchen sagte “Wir wechseln uns beim Fahren ab!” Dieser Satz fiel, während ich gestern Nachmittag nichtsahnend auf meiner Decke döste und ließ mir das Herz ins tiefste Unterfell rutschen.

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Foto von Nacho

HUMOR: Ich hab’s geschafft, Theo!

Als ich vor fast zwei Jahren in die Hütte meines neuen Rudels einzog, blieb ich bei meinen ersten Erkundungen voller Ehrfurcht stehen und bestaunte ein knappes Dutzend gerahmter Fotos von sämtlichen Familienangehörigen, das hoch oben auf dem Klavier thronte. Ich dachte damals schon, wenn dort eines Tages auch ein Bild von mir stehen sollte, dann, Nacho, hast du es geschafft, dann bist du als Rudelmitglied voll integriert.

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STORY: Festlich herausgeputzt

Theo, du glaubst es nicht, aber Menschen legen oft ein sonderbares Verhalten an den Tag. Ich bin ja – wie du sicher weißt – einer von der besonders reinlichen Sorte und insbesondere vor Festtagen wie Weihnachten, Ostern oder meinem Geburtstag widme ich mich im besonderen Maße der Fellpflege. Gerade Weiß ist ja äußerst anfällig für Schmutz und auf dem großen schwarzen Fleck am Rücken siehst du einfach alles. Deshalb entferne ich mit meiner Zunge erst einmal, was nicht dahin gehört: Ausgefallene Haare, Straßenschmutz und Reste von abgefallenen Zecken. Dann schiebe ich mit angefeuchteter Zunge die weißen Schuppen vom schwarzen Fleck

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