STORY: Das absolut sichere Passwort

Passwort
Ein sicheres Passwort sieht anders aus*

Theo, du glaubst es nicht, aber was denkst du, welches das meistbenutzte Passwort ist? Mach erstmal “Sitz!” oder “Platz!”, bevor du mir vor Schreck aus dem Sommerfell kippst, wenn du es erfährst. Das in Deutschland meistbenutzte Passwort lautet “hallo”. Kein Witz! Hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) Ende letzten Jahres festgestellt. Immerhin eine Spur einfallsreicher, als das weltweit meistbenutzte “123456”.

Da frage ich mich als Hund, was das wohl für Dummbatzen sind, die sich solche Passwörter ausdenken? Ich bin weiß Gott nicht die hellste Kerze auf dem Geburtstagskuchen, aber mein Windows-Passwort lautete noch bis vor wenigen Wochen “knochenabbau”. Klingt eigentlich schon sehr kryptisch, aber als ich beim Schnüffeln zufällig auf das Passwort meines Leinenhalters stieß, schien mir selbst das nicht sicher genug. Ja, in der Beziehung hat mein Alter einiges auf dem Kasten. So hatte er sich, wenn ich mich recht erinnere, für den Dienst das Passwort aus den Anfangsbuchstaben des gut zu merkenden Satzes “Ich tue im Büro keinen Handschlag!” entwickelt: “ItiB0H!”. Besonders raffiniert – das Wort “kein” ersetzte er durch den Wert “0”!

Auf dieser Grundlage bin ich bei der Entwicklung meines neuen, unknackbaren Passworts ebenfalls vorgegangen, nur dass mein Merksatz “Ich hänge von acht bis acht auf der Decke ab” lautet. Die Sicherheit habe ich anschließend erhöht, indem ich einige Buchstaben bzw. Wörter durch Sonderzeichen und Zahlen ersetzte: “Ich h@nge von 8 biß 8 auf der Decke ab”.

Nacho
Ein sicheres Passwort lässt mich ruhig schlafen

Die nächste Sicherheitsstufe erreichte ich, indem ich nicht wie der Alte einfach alle Anfangsbuchstaben der Satzwörter wählte (das kann jeder), sondern ich suchte mir aus meinem Merksatz nur meine Lieblingsbuchstaben aus, die ja außer mir keiner kennt: “Ich h@nge von 8 biß 8 auf der Decke ab”, also hnoac. Warum dies meine Lieblingsbuchstaben sind? Weil sich daraus mein Lieblingswort bilden lässt: “nacho”. Und genauso lautet jetzt mein Passwort. Auf den ersten Blick wirkt “nacho” zugegebenermaßen simpel, aber ich wette, dass kein Hacker der Welt nachvollziehen kann, wie ich darauf gekommen bin!

(* Urheber: vtorous / 123RF Lizenzfreie Bilder)


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