STORY: Statt “4711” Duftwasser “139b”

Nacho
Grundlagenforschung…

Theo, du glaubst es nicht, aber ich bin dabei, den ultimativen Duft für den modernen, weltoffenen Hundemann zu entwickeln! Mein Ziel ist, herb-fruchtige Noten mit markanten Nuancen und aromatischer Frische zu vereinen. Den Auftakt bildet eine Kombination aus mit unterschiedlichen Schwebstoffen veredeltem Regenwasser, durchsetzt von geklärtem Faulschlamm und Gülle. In der Herznote dominieren die Reste gebrauchter Papiertaschentücher im Mix mit den lederigen Nuancen frischer Pferdeäpfel, während sich in der Basisnote der Abrieb einer ranzigen Pizzaverpackung und der Kot des seltenen Eisvogels paaren und für einen maskulin-kraftvollen Charakter sorgen, der pure Lebenslust ausstrahlt. Wenn mir mit dieser Kreation der Durchbruch gelingt, wird uns die Hundedamenwelt zu Pfoten liegen!

Die grandiose Idee dazu kam mir schon beim letzten Weihnachtsfest. Frauchen hatte von unserem einfallslosen Rudelführer wie in jedem Jahr Parfüm geschenkt bekommen und zeigt sich immer noch von dem Geruch begeistert. Über Letzteres ließe sich natürlich trefflich streiten, aber in dieser Hinsicht haben die Zweibeiner ja noch nie Geschmack bewiesen.

Nacho
…mit maskulin-herber Note

Die Ingredienzien meines Parfüms stehen also fest. Womit ich mich noch schwer tue, ist, einen Namen zu finden, der Klang hat und trotzdem einfach genug ist, dass er sich in unsere zwei Synapsen einbrennt. Bei der Gelegenheit: Wusstest du, warum eine weltberühmte Duftmarke “4711” heißt? Man hat vor fast 200 Jahren das Kölnisch Wasser ganz einfach nach der Hausnummer des Stammsitzes in der Domstadt benannnt! Diesem simplen Prinzip folgend, könnte ich meine eigene Duftkreation auf den Namen “139b” (Gräulinger Straße 139b) taufen! Oder besser “Nachos 139b” – ein bisschen Eitelkeit darf sein.