Folgen des Harndrangs

STORY: Nächtlicher Harndrang und die Folgen Ich stand noch nie so unter Druck!

Theo, du glaubst es nicht, aber ich muss letzte Nacht einen schlimmen Unfall verursacht haben! Das Erschreckenste daran ist, dass es mir noch nicht einmal bewusst ist. Aber der Schaden, von dem ich gleich berichte, kann nur durch mich entstanden sein. Ja, ich werde dafür grade stehen müssen. Natürlich nur, wenn der Alte erfährt, dass ich das war. Und dies alles geschah, weil mich nächtlicher Harndrang in einer Form überwältigte, die ich bis dahin so nicht kannte. Nun, ich gebe zu, dass ich gestern einen über den Durst getrunken habe. Den ersten Wassernapf hatte ich schon kurz nach dem Frühstück geleert,

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Nachos Haare

STORY: Der Fellwechsel beim Leinenhalter Wer verliert hier so viele Haare?

Theo, du glaubst es nicht, aber bei meinem Alten tendiert die Stimmung schon wieder gegen Null. “Schlafen, fressen, abhängen, Gassi gehen”, sind seine Stereotypen, die mir wie ein Mantra von morgens bis abends in den Ohren klingeln. Zweimal jährlich erfährt das Mantra aber seine Zuspitzung, wenn es um das Wort “Fellwechsel” ergänzt wird! Ich gebe ja gerne zu, dass ich hin und wieder ein Haar verliere; aber Theo, jetzt mal ganz ehrlich unter uns Hundesöhnen: Wer verliert keine Haare? Da fallen mir selbst bei scharfem Nachdenken nur Bruce Willis und Andre Agassi ein. Ansonsten musst du dir nur mal die

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Nacho

STORY: Ich reiß mir den Hintern auf!

Theo, du glaubst es nicht, aber so langsam habe ich die Faxen meines Leinenhalters dicke. Ständig lamentiert der Alte, ich läge rund um die Uhr mit vollgefressenem Bauch auf der verlausten Hundedecke, würde meine fünf Pfoten zählen oder auf Godot warten und schwarze Löcher in die Luft starren. Dabei stimmt das gar nicht! Ganz im Gegenteil. Ich reiße mir in unserem Haushalt 24 Stunden den Hintern auf, aber das scheint der Rest des Rudels nicht mitzugkriegen. Beispiele gefällig? Bitte sehr, daran soll es nicht mangeln:

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STORY: Mein Alter ist eine linke Zecke

Theo, du glaubst es nicht, aber mein Alter scheint manchmal eine ganz linke Zecke zu sein. So zum Beispiel heute morgen auf unserer Gassirunde, die uns meist durch das Sumpfgebiet führt, das hinter unserem Haus beginnt. Unser Spazierweg verläuft dabei ein langes Stück parallel zu einem kleinen Bach, der im Schnitt so 50 bis 70 Zentimeter breit ist. Vielleicht ist es auch nur ein Meter – du weißt ja, dass ich oft zu Übertreibungen neige. Auf jeden Fall ist er schmal genug, um ihn mit einem Satz zu überqueren, ohne sich die Pfoten nass zu machen.

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STORY: Der Waldspaziergang (Teil 2/2)

Theo, du glaubst es nicht, aber der Besuch des Hundehorts war aus meiner Sicht ein Schuss in die Hütte. Das, was die anbieten, ist zwar sehr reizvoll und abwechslungsreich, aber was mich störte, waren die anderen Fellnasen. Da gab es furchtbar arrogante Windhunde, die sich in dicken Wagen vorfahren ließen und sich wer weiß was darauf einbildeten, dass sich ihre Leinenhalter die nicht unerheblichen Kosten eines Hundehorts leisten können. Dann sprangen dort einige Mischlinge herum, deren penetrante Ungezogenheit auf alleinerziehende und völlig überforderte Leinenhalter schließen ließ. Nervig auch dieses Kleingemüse, das permanent damit beschäftigt war, ständig wechselnde Reviere gegen alles

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STORY: Der Waldspaziergang (Teil 1/2)

Theo, du glaubst es nicht, aber vorgestern Nachmittag ist mir für einen Moment ein wahnsinniger Schreck durchs frühherbstliche Übergangsfell gefahren. Ich war mit meinem Leinenhalter auf unserer üblichen Mittagsrunde, als ich schon von Weitem sah, wie eine energische junge Frau mit einem ganzen Bündel Hunde an jeder Hand auf uns zugeschossen kam. Du weißt ja, mit dem Zählen habe ich es nicht so, aber ich schätze mal, dass da so 14 bis 23 Hunde – vielleicht sogar mehr als 12 – zusammenkamen. “Nacht Mattes! Das war’s dann wohl”, dachte ich angesichts der Meute, die sich uns in einer Staubwolke näherte, und

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STORY: Katzenjammer (Teil 3/3)

“WAHRTET NUHR AP – EINES TAHGES KRIGEN WIR EUCH ALLE!!” Theo, du glaubst es nicht, aber es hat sich alles aufgeklärt. Wir wissen, wer hinter dieser infamen Drohung steckte! Die gestern Nachmittag ad hoc beschlossene Ausgangssperre für allein lebende Hündinnen und Welpen unter sechs Monaten konnte noch in den frühen Abendstunden aufgehoben werden. Auch die beiden Dobermänner Hans und Karl, die den Trafokasten wegen möglicher neuer Droh-Markierungen rund um die Uhr im Blick hielten, wurden abgezogen. Kurz: Unsere kleine Hundewelt ist wieder rund und geht ihren gewohnten Gang – Schlafen, abhängen, fressen, Gassirunde, schlafen, abhängen…

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STORY: Katzenjammer (Teil 2/3)

“WAHRTET NUHR AP – EINES TAHGES KRIGEN WIR EUCH ALLE!!” Theo, du glaubst es nicht, aber die gestrige Drohung am Trafokasten ist uns allen so richtig unters Fell gefahren. Eigentlich lassen wir Hunde uns ja gar nicht erst auf Katzen ein, aber wenn jetzt schon versucht wird, uns in unserer eigenen Sprache einzuschüchtern, dann muss mehr dahinter stecken, als die Einzeltat eines geistig umnachteten Stubentigers. Wer also sind die Hinterkatzen? Handelt es sich bei der Drohung lediglich um die Kampfansage einer Handvoll frustrierter Dachhasen oder hat sich hier eine Gegenbewegung entwickelt, die bereits von der breiten (Katzen)Masse mitgetragen wird? In

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Tipp

TIPP: Heißes Pflaster – Gefahr für Pfoten

Vor dem Spaziergang sollte unser Leinenhalter seinen Handrücken sieben Sekunden auf den von der Sonne beschienenen Asphalt legen. Ist dieser unangenehm heiß, besteht für uns Fellnasen die Gefahr, dass uns die Pfoten durchschmoren. Schon von daher sind an heißen Tagen schattige Waldwege zu bevorzugen. Und wenn uns die Sonne besonders stark aufs Fell brennt, sollte die Gassirunde besser in die frühen Vormittags- oder in die späten Nachmittagsstunden verlegt werden.

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Napf

STORY: Ich und Haushalt? Häh?

Theo, du glaubst es nicht, aber der Alte meint doch allen Ernstes, ich müsste mehr zur Haushaltsführung beitragen. Es ginge nicht an, dass er und Frauchen tagsüber arbeiten müssen, um mich am Fressen zu halten, während ich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Siesta mache und die Krümel auf der Hundedecke zähle. Ich dachte erst, ich höre nicht richtig! Da sein Wortschwall aber wieder mal kein Ende nehmen wollte, habe ich mich hochgerappelt, mich aufrecht hingesetzt und – um allerhöchste Aufmerksamkeit zu zeigen – die Ohren gespitzt; ganz nach dem Motto “Links rein, rechts raus”. Weißt du, Theo, das alles kann ich

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