Nacho

STORY: Mein Schließmuskel gehört mir! Ich mache wann ICH will

Theo, du glaubst es nicht, aber die morgendlichen Gassirunden mit meinem Leinenhalter werden mir immer unheimlicher. Die ersten paar Hundert Meter ist noch alles supi. Ich laufe – oft ein Lied auf den Lefzen – fröhlich voraus, während der Alte mit halb geschlossenen Augen müde hinter mir herstolpert. Nach etwa zehn Minuten aber beginnt er mich mit einem Blick zu fixieren, der sich mir förmlich ins Gesäß brennt. Drehe ich mich zu ihm um, starren mich zwei in der herbstlichen Dunkelheit glühende Augen an, untermalt von einem gehechelten “Jetzt mach schon!”. Was er mit diesem kryptisch dahin gebellten Befehl meint, ist

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Nacho

STORY: Frauchen pfeift aus dem letzten Napf Rein hypothetisch: Was wäre wenn?

Theo, du glaubst es nicht: Frauchen ist krank. Ihre Pfoten sind viel wärmer als sonst und ihre Schnauze ist schon seit Tagen trocken. Sie liegt mit roten Wangen in diesem bequemen Teil, auf dem zu kampieren mir strengstens untersagt ist, und wird regelmäßig von heiseren Bellanfällen geschüttelt. Herrchen ist rührend besorgt um sie und füttert Frauchen mit kleinen weißen Leckerchen, die sie mit einem Schluck Wasser hinunterspült. Außerdem kümmert sich der Alte regelmäßig um den Füllstand der Obstschale, den ich jedoch inzwischen für reichlich übertrieben halte. Also im Vergleich zum Füllstand meines Napfes, der stets von Schmalhans Küchenmeister beschickt zu

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Nachos Fellwechsel

STORY: Der fingierte Einbruch (Teil 2/3)

Theo, du glaubst es nicht, aber der Plan steht. Mein Leinenhalter wird schon am nächsten Wochenende sehen, wie das ist, wenn in seine Hütte eingebrochen wird und ich keinen Laut von mir geben darf, weil er mir das Bellen verboten hat! Es handelt sich zwar nur um einen vorgetäuschten Einbruch, aber das weiß er ja nicht. Der Alte soll nur mal spüren wie das ist, wenn man als Wachhund seinen originären Aufgaben nicht nachkommen kann.

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Nachos Fellwechsel

STORY: Der fingierte Einbruch (Teil 1/3)

Theo, du glaubst es nicht, aber mein Leinenhalter tut sich mit seinem vorzeitigen Ruhestand doch schwer. Statt dass er ihn wie Urlaub empfindet, trauert er der Vergangenheit nach, die er nun in einem glänzenden Licht sieht. Naja, Theo, ich belle da immer: Wenn Mann sonst nichts hat!? Das alles aber nur zur Erklärung, warum ich dir in den letzten Tagen nichts gebloggt hatte; musste mich vorrangig um den Alten kümmern.

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STORY: Schluss mit dem Gebell!

Theo, du glaubst es nicht, aber dieses ständige Gebell der Menschen geht mir manchmal tierisch auf den Senkel. Du verstehst ja sowieso nicht, was sie wollen. Bei uns fängt das schon in aller Herrgottsfrühe an. Ich liege noch wie hingegossen auf meiner Hundedecke, träume von den in den Sand gesetzten 12.500.000 Rinderknochen und plötzlich stehen die Alten vor mir und bellen mich an. Ich schaue sie zwar jedesmal gelangweilt mit einem “Häh? Is was?” auf den Lefzen an, aber solche Winks mit dem Holzpfosten verstehen sie einfach nicht.

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