Hunde im Tierheim

STORY: Hund als Weihnachtsgeschenk Viele Tiere landen nach den Festtagen im Tierheim

Theo, du glaubst es nicht, aber zu Beginn eines jeden Jahres sind Tausende Tiere gezwungen, ihre neuen Hütten wieder zu verlassen, die sie nur wenige Tage oder Wochen zuvor als Weihnachtsgeschenk mit Schleife bezogen haben. Sie landen dann oft in großen, überfüllten Gemeinschaftsunterkünften, die die Zweibeiner Tierheime nennen. Oder – noch schlimmer – sie werden einfach irgendwo ausgesetzt und sich napflos selbst überlassen. Für uns Fellnasen ist es mit dem Selbstbestimmungsrecht sowieso nicht weit her. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich immer eine flotte Mitdreißigerin (Modell: Almased) als Leinenhalterin bevorzugen, bevor ich bei einem dickbäuchigen Herrchen lande, das sich im Sommer mit Netzunterhemd,

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Nachos Fell

STORY: Vokuhila – It’s my Way! Der Alte ist ein Miesmacher

Theo, du glaubst es nicht, aber in letzter Zeit zickt mein Leinenhalter nur noch rum. Wenn mir das jemand in meiner früheren Heimat Andalusien gebellt hätte – ich hätte mich niemals auf ihn eingelassen. Das Ärgerliche ist auch, dass du solche Veränderungen anfangs gar nicht merkst. Das sind ja schleichende Prozesse. Und wenn du es merkst, ist es schon zu spät. Da ist dann ein großes Stück konsequente Erziehungsarbeit zu leisten, bis so ein Zweibeiner wieder spurt. Was der Alte an mir auszusetzen hat? Es fängt bei der morgendlichen Gassirunde an. So meinte er letzt, dass er mit einer Wanderdüne

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Nacho

STORY: Neue Terrasse? Nur über meine Leiche! Aufruf zum zivilen Ungehorsam

Theo, du glaubst es nicht, aber ich ich bin sowas von in Rage! Würde ich mich nicht dem Verdacht der Tollwut aussetzen – ich könnte schäumen vor Wut! Erst denkt man, dass das Paradies schon auf Erden anbricht. Dann aber taucht der Alte wie ein Höllenhund auf, um das kleine Pflänzchen Hoffnung bereits im Ansatz wieder zu zerstören. Du willst wissen, welche Zecke mir über die Nieren gelaufen ist? Also gut, dann von Anfang an: Seit einigen Wochen umweht unsere Terrasse ein Geruch, der sich aus einem Mix feinherber Pflanzenreste und einer Spur verendeter Nagetiere zusammensetzt. Dazu noch lederige Nuancen

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Abfallkorb

STORY: Der Alte macht mich wahnsinnig! Ein Leinenführer ohne Spürsinn

Theo, du glaubst es nicht, aber ich schätze mich glücklich, dass ich so einen untrüglichen Spürsinn besitze, wenn es gilt, sich auf bekanntem und unbekanntem Terrain zu bewegen. Im Gegensatz zu meinem Leinenhalter weiß ich immer, wo es lang geht. Nimm nur mal die gestrige Abendrunde. Wir verließen gegen 21 Uhr das Haus und Herrchen wollte nach rechts abdrehen. Ehrlich, Theo, da fass ich mir als Hund mit der Pfote an den Kopf! Wusste der Alte etwa nicht mehr, dass wir am Mittag von links kommend auf die aufgeplatzte Tüte mit Kartoffelchips gestoßen waren? Nach kurzem Leinenziehen gab ich schließlich

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Folgen des Harndrangs

STORY: Nächtlicher Harndrang und die Folgen Ich stand noch nie so unter Druck!

Theo, du glaubst es nicht, aber ich muss letzte Nacht einen schlimmen Unfall verursacht haben! Das Erschreckenste daran ist, dass es mir noch nicht einmal bewusst ist. Aber der Schaden, von dem ich gleich berichte, kann nur durch mich entstanden sein. Ja, ich werde dafür grade stehen müssen. Natürlich nur, wenn der Alte erfährt, dass ich das war. Und dies alles geschah, weil mich nächtlicher Harndrang in einer Form überwältigte, die ich bis dahin so nicht kannte. Nun, ich gebe zu, dass ich gestern einen über den Durst getrunken habe. Den ersten Wassernapf hatte ich schon kurz nach dem Frühstück geleert,

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Nacho

STORY: Ich reiß mir den Hintern auf!

Theo, du glaubst es nicht, aber so langsam habe ich die Faxen meines Leinenhalters dicke. Ständig lamentiert der Alte, ich läge rund um die Uhr mit vollgefressenem Bauch auf der verlausten Hundedecke, würde meine fünf Pfoten zählen oder auf Godot warten und schwarze Löcher in die Luft starren. Dabei stimmt das gar nicht! Ganz im Gegenteil. Ich reiße mir in unserem Haushalt 24 Stunden den Hintern auf, aber das scheint der Rest des Rudels nicht mitzugkriegen. Beispiele gefällig? Bitte sehr, daran soll es nicht mangeln:

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STORY: 12.648 Hundeknochen! Garantiert!

Theo, du glaubst es nicht, aber in wenigen Tagen bin ich eine gemachte Fellnase! Eine gute Partie für jede Hundedame! Ich werde in Hundeknochen baden können! Jetzt möchtest du bestimmt wissen warum! Nun, das kam so: Als ich heute Morgen an unserem Trafokasten eintraf, um meine erste Tagesbotschaft an alle abzusetzen, hatte bereits ein mir bis dato unbekannter Hund eine großflächige Markierung hinterlassen, die mein kurzes Leben auf den Kopf stellen wird: Bitte poste fünf Nachrichten an fünf verschiedenen Stellen. Diese Stellen können Bäume sein, Mauerecken, Radkappen, Rinnsteine oder was du sonst so auf deinen Gassirunden markierst. Anschließend suchst du

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Hund

STORY: Mach doch wie ‘ne Hündin!

Theo, du glaubst es nicht, aber als ich auf unserer letzten Gassirunde einen meiner Hinterläufe hob, um Wasser zu lassen, meinte mein Leinenhalter doch tatsächlich, warum ich mich nicht wie eine Hündin hinhocken und einfach laufen lassen könnte. Wenn er schon sähe, wie ich beim Markieren auf meinen drei staksigen Beinen hin und her schwanke, wäre für ihn klar, warum bereits das leiseste Geräusch oder die geringste Ablenkung meine hochgradig instabile Konstruktion zum Einsturz brächte.

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Nacho

STORY: Ein Hund der Unterschicht

Theo, du glaubst es nicht, aber mein Leinenhalter ist der Auffassung, dass ich weder ein Hund der Oberschicht noch der Mittelschicht sei. Nein, bei mir handele es sich um einen typischen Vertreter der Unterschicht. Das war für mich erstmal ein Schlag ins Gesicht. Es wird in Deutschland zwar oft vom abgehängten Prekariat gebellt, aber mich selbst dazu zu zählen, hat mir mein andalusischer Stolz bisher verboten. Obwohl meine Kennzeichen schon dafür sprechen: Chronischer Geldmangel, absolute Bildungsferne und mangelnder Aufstiegswille im Rudel zeichnen mich zugegebenermaßen aus. Doch noch bevor ich in eine tiefe Depression verfiel, stellte sich heraus, dass mein Alter dies in einem

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