Frühstücksei

STORY: Ein Frühstücksei für die Fellpflege Der Kampf gegen Hundehaare

Theo, du glaubst es nicht, aber ich amüsiere mich jedes Mal köstlich, wenn ich nur daran denke, wie leicht sich meine Leinenhalter um die kleine Kralle wickeln lassen! Das hängt natürlich nicht zuletzt mit der für Zweibeiner typischen, sehr eingeschränkten Auffassungsgabe zusammen. Deshalb darf man ihnen da auch keinen Vorwurf machen. Aber lustig ist es trotzdem. Doch jetzt der Reihe nach. Es hat sich in unserem Rudel der schöne Brauch entwickelt, dass ich jeden Morgen ein Stück vom Frühstücksei abbekomme. Natürlich nicht am Tisch, sondern immer etwas abseits davon, denn Betteln ist in unserer Hütte tabu. Allein darüber könnte ich

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Nacho

STORY: Frauchen pfeift aus dem letzten Napf Rein hypothetisch: Was wäre wenn?

Theo, du glaubst es nicht: Frauchen ist krank. Ihre Pfoten sind viel wärmer als sonst und ihre Schnauze ist schon seit Tagen trocken. Sie liegt mit roten Wangen in diesem bequemen Teil, auf dem zu kampieren mir strengstens untersagt ist, und wird regelmäßig von heiseren Bellanfällen geschüttelt. Herrchen ist rührend besorgt um sie und füttert Frauchen mit kleinen weißen Leckerchen, die sie mit einem Schluck Wasser hinunterspült. Außerdem kümmert sich der Alte regelmäßig um den Füllstand der Obstschale, den ich jedoch inzwischen für reichlich übertrieben halte. Also im Vergleich zum Füllstand meines Napfes, der stets von Schmalhans Küchenmeister beschickt zu

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Eichhörnchen

STORY: Eichhörnchen hinter Glas Die Puschelratten werden immer dreister

Theo, du glaubst es nicht, aber die Eichhörnchen in unserem Garten werden von Tag zu Tag frecher. Machen mit ihren von den Bäumen geklauten Nüssen einen auf dicke Hose und blasen vor lauter Wichtigtuerei die Backen auf, als seien sie die wahren Herrscher meines mir anvertrauten Territoriums. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, sie zeigten mir am liebsten ihre Mittelzehen, hätten sie nicht alle Pfoten voll damit zu tun, das dreist entwendete Diebesgut im Garten zu verbuddeln. Du fragst dich jetzt sicher, warum ich diesem wilden und gesetzlosem Treiben nicht längst ein Ende gesetzt habe? Warum ich nicht einfach mal mit harter

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STORY: Mülltrennung mit Hundesachverstand Und jeder kommt auf seine Kosten!

Theo, du glaubst es nicht, aber mich beschäftigt schon seit Wochen der Abfalleimer in unserer Küche. Was da alles hinein wandert, kannst du dir nicht vorstellen. Du würdest dir alle fünf Pfoten danach lecken, obwohl bei euch ja auch kein Schmalhans Küchenmeister ist. Ich meine jetzt nicht Gemüse- und Obstabfälle. Soweit diese für mich verträglich sind, verkauft man mir die ohnehin schon als besonders attraktive Leckerchen. Als wenn ich zu dämlich wäre, um das zu merken. Nein, ich ziele mehr auf Kartoffel-, Reis- oder Nudelreste, altes Brot und Ähnliches ab. Meine Alten versuchen zwar, diese Abfälle möglichst gering zu halten,

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Hund ohne Schwanz

STORY: Mein Schwanz ist unverzichtbar! Eine Versicherung für die Rute

Theo, du glaubst es nicht, aber ich mache mir große Sorgen um meine Rute! Warum? Weil ich vor wenigen Tagen einem Hund begegnete, der keine hatte. Also so gut wie keine. Er führte lediglich einen gut zehn Zentimeter langen Stummel mit sich – der Rest muss abgebrochen oder gestohlen worden sein. Als er mit seiner kleinen Antenne auf mich zuschoss, schien er mir aggressiv und gleichzeitig sehr freundlich gesonnen. Genauer vermochte ich seine Stimmung nicht einzuschätzen, dafür gab der reichlich verkrampft wedelnde (?) Stumpf zu wenig her. Seit dieser denkwürdigen Begegnung zermartere ich mir meine zwei Synapsen, wie es zu

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Abfallkorb

STORY: Der Alte macht mich wahnsinnig! Ein Leinenführer ohne Spürsinn

Theo, du glaubst es nicht, aber ich schätze mich glücklich, dass ich so einen untrüglichen Spürsinn besitze, wenn es gilt, sich auf bekanntem und unbekanntem Terrain zu bewegen. Im Gegensatz zu meinem Leinenhalter weiß ich immer, wo es lang geht. Nimm nur mal die gestrige Abendrunde. Wir verließen gegen 21 Uhr das Haus und Herrchen wollte nach rechts abdrehen. Ehrlich, Theo, da fass ich mir als Hund mit der Pfote an den Kopf! Wusste der Alte etwa nicht mehr, dass wir am Mittag von links kommend auf die aufgeplatzte Tüte mit Kartoffelchips gestoßen waren? Nach kurzem Leinenziehen gab ich schließlich

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STORY: Ich hasse Dog-Dancing

Theo, du glaubst es nicht, aber manchmal denke ich, dass mein Leinenhalter nicht alle Bretter vorm Kopf hat. So bellt er schon seit Tagen davon, dass er mit mir zum Dog-Dancing gehen möchte. Beim Dog-Dancing lernen Hund und Halter, sich tänzerisch und spielerisch zu Musik zu bewegen. Diese Art von Zeitvertreib geht mir sowas von am Gesäß vorbei. Vor allen Dingen, wenn ich daran denke, wie ungeschickt der Alte sich so schon anstellt. Im Rudel lästert man hinter vorgehaltener Pfote, dass zwei linke Pfoten und Herrchen ein und dasselbe seien. Wie ich mit dem ‘ne flotte Hornhaut auf’s Parkett legen

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STORY: Der Höllentrip nach Granada

Theo, du glaubst es nicht, aber ich habe solch einen Bammel vor dem nächsten Rudelurlaub. Normalerweise bin ich ja mit allen Güllen gewaschen, aber wenn ich daran denke, was mich dieses Mal erwartet, geht mir mein kleiner smarter Hintern auf Grundeis. Warum die ganze Aufregung? Weil ich hörte, wie der Alte zu Frauchen sagte “Wir wechseln uns beim Fahren ab!” Dieser Satz fiel, während ich gestern Nachmittag nichtsahnend auf meiner Decke döste und ließ mir das Herz ins tiefste Unterfell rutschen.

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Nacho

STORY: Maulraub, der Papst und kurze Lichtblicke

Theo, du glaubst es nicht, aber wenn du so wie ich dreiviertel des Tages auf der Hundedecke abhängst, gerätst du hin und wieder ins Grübeln. So zermartere ich mir schon seit Wochen mein Hirn, wieso der letzte Beutel mit Hundefutter weniger lange gehalten hat, als die Beutel davor. Drei Kilogramm sind schließlich drei Kilogramm und der knauserige Alte wiegt jeden Morgen mit der digitalen Küchenwaage exakt 115 Gramm als Tagesration ab.

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Hortensie

STORY: Hortensien und Dosenfleisch

Theo, du glaubst es nicht, aber es gibt Tage, an denen ich mich am liebsten in Luft auflösen würde. Tage, die mir sowas von peinlich sind, dass ich mich nur noch in eine dunkle Ecke verkriechen möchte, um bloß nicht unseren Rudelmitgliedern unter die Augen treten zu müssen. Tage, an denen mir sogar die Lust am Fressen vergeht und an denen ich begreife, was es heißt, sich hundeelend zu fühlen. Solche Tage durchlebe ich derzeit und ich zermartere mir pausenlos meine zwei Synapsen, wie ich aus der Nummer wieder herauskommen soll. Doch nun von Anfang an:

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