Manspreading

HUMOR: Sitz! Aber bitte kein Manspreading! Gegen das breitbeinige Sitzen

Theo, du glaubst es nicht, aber mein Leinenhalter hat in der Zeitung gelesen, dass sich männliche Zweibeiner nicht mehr breitbeinig setzen dürfen. Zumindest nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln von Madrid. Und in New York. Denn in diesen und einigen anderen Städten wurde das so genannte Manspreading verboten. Weil es als rücksichtslos gilt, wenn menschliche Rüden sich so hinfläzen, dass sich Sitznachbarn nur noch in ein Eckchen drücken können. Besonders Weibchen empfinden dieses territoriale Gehabe als äußerst unangenehm. Nun warte ich mit Spannung darauf, ob und wann es bei uns in der Doppelhüttenhälfte zu einem Verbot des Dogspreadings kommt. Besonders in

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STORY: Statt “4711” Duftwasser “139b”

Theo, du glaubst es nicht, aber ich bin dabei, den ultimativen Duft für den modernen, weltoffenen Hundemann zu entwickeln! Mein Ziel ist, herb-fruchtige Noten mit markanten Nuancen und aromatischer Frische zu vereinen. Den Auftakt bildet eine Kombination aus mit unterschiedlichen Schwebstoffen veredeltem Regenwasser, durchsetzt von geklärtem Faulschlamm und Gülle. In der Herznote dominieren die Reste gebrauchter Papiertaschentücher im Mix mit den lederigen Nuancen frischer Pferdeäpfel, während sich in der Basisnote der Abrieb einer ranzigen Pizzaverpackung und der Kot des seltenen Eisvogels paaren und für einen maskulin-kraftvollen Charakter sorgen, der pure Lebenslust ausstrahlt. Wenn mir mit dieser Kreation der Durchbruch gelingt,

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Nacho

STORY: Das undankbare Rudel

Theo, du glaubst es nicht, aber obwohl wir in unserem Rudel nicht immer einer Meinung sind, steht für mich eines außer Frage: Ich, Nacho, bin als Wachhund für die Sicherheit des gesamten Rudels verantwortlich! Punkt. Und diese Verantwortung nehme ich sehr ernst. Wenn wir beispielsweise auf Tour gehen, verlasse ich stets als Erster die Hütte, um mit einem prüfenden Rundumblick und hoch aufgerichtetem Riechorgan festzustellen, ob die Luft rein und alles in Ordnung ist. Erst dann gebe ich den Weg frei, woraufhin die Zweibeiner ungeschickt über mich bzw. über ihre Leine nach draußen stolpern.

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Nacho

STORY: Neulich beim Italiener

Theo, du glaubst es nicht, aber bei uns herrscht heute derart dicke Luft, dass ich mich kaum traue, mein verschwitztes Sommerfell zum Napf zu schleppen. Der Alte ist immer noch so was von sauer. Und das nur, weil ich den italienischen Kellner aufs Kreuz gelegt habe. Dabei war das gar nicht meine Absicht, sondern lediglich eine Verkettung unglücklicher – vielleicht auch frustrationsbedingter – Umstände, die ich in keiner Weise zu verantworten habe. Aber lass mich die unselige Geschichte von Anfang an erzählen.

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