TIPP: Pfotenpflege im Winter

TippWährend sich mein Alter – wie er bellt – jeden Tag den Hintern aufreißt, kann mir das normalerweise nur im Winter passieren. Und Gott sei Dank nur an den Pfoten. Wieso? Weil das Streusalz, das im Winter in vielen Städten großzügig zum Einsatz kommt, die Pfoten angreift. Weisen diese Verletzungen auf, kann das Salz nicht nur kleine Risse verursachen, sondern auch tierisch brennen. Damit dies vermieden wird, empfehle ich, Herrchen bzw. Frauchen nicht von der Leine zu lassen, sondern diese – wo es nur geht – über ungestreute Befestigungen wie Feld- und Waldwege zu ziehen. Sind die Pfoten nach einer Gassirunde arg versalzen, hilft es, sie kurz mit lauwarmem, klarem Wasser abzupülen.

Solltet ihr bei der täglichen Fell-, Intim- und Pfotenpflege Risse an den Ballen entdecken: Keine Panik! Lasst euch von euren Pflegern ein wenig Melkfett oder Vaseline auftragen und gut ist.

Nacho
Wo bin ich, Theo?

Habt ihr euch bei Eis und Schnee auch schon gewundert, dass die Pfoten beim Laufen immer kälter und schwerer wurden? Das liegt an den Haaren, die zwischen euren Zehen wachsen! Schnee und Matsch setzen sich gerne an ihnen fest und können schon nach einer kurzen Runde kleine Eisklumpen bilden, die ihr dann mitschleppt. Ein erfahrener Leinenhalter kennt das Problem und kürzt die Haare auf ein Maß, das schwere Pfoten verhindert und trotzdem noch gegen Kälte isoliert. Bei einem unerfahrenen Leinenhalter habt ihr ein Problem.

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