STORY: Vom Fressen die Schnauze voll

Theo, du glaubst es nicht, aber es gibt Tage, da kommt mir das Fressen an den Ohren wieder raus! Morgens kriege ich mein erstes Leckerchen, wenn ich vom Wohnzimmer aus die Diele durchquere und zur Haustüre gehe. (Eigentlich nehme ich lieber den Weg aus der Küche, weil ich dann nicht an der offenen Treppe vorbei muss.) Beim anschließenden Gassigehen gibt es Snacks, wenn ich auf Zuruf komme, an der Straße stehen bleibe oder mein großes Geschäft am Wegesrand verrichte.


Zurück zu Hause ergießen sich 130g Trockenfutter in meinen Napf. Lasse ich mir mein Fell widerstandslos bürsten, belohnt mich Herrchen mit einem Hundekeks; ebenso wenn ich auf Kommando „Sitz“ oder „Platz“ mache (wie mich das immer anödet). Hinzu kommt ein weiterer Keks, wenn ich freiwillig aus dem Garten zurück ins Haus kehre oder ins Auto springe. Du merkst, da kommt einiges zusammen. Aber das ist ja nicht alles. Gestern Morgen beispielsweise bin ich um kurz nach 6 Uhr schon über eine Pappschachtel gestolpert, die auf der Straße lag und ein großes Stück Pizza Quattro Stagioni enthielt. Im Laufe des Nachmittags kam dann noch eine gefüllte Eistüte dazu, ein halbes Brötchen mit Schinken und zwei frische Pferdeäpfel, die ich trotz Herrchens Protestgeschrei genüsslich verschlang. Wenn ich an so einem Tag nach der letzten Gassirunde nach Hause komme und Frauchen fragt, ob ich auch meinen Dentalstick bekommen habe, dann schaffe ich es oft gerade noch, mich zur Hundedecke zu schleppen und mir beide Pfoten vors Maul zu halten, damit… Du weißt schon, was ich meine, Theo.

P.S.: Ich hatte dir doch ein Foto von unserer alten Karre versprochen. Liegt bei.


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